Magnesium ist ein ziemlich unkomplizierter Mineralstoff: Er steckt in so vielen Zutaten, dass er in den meisten Rationen ganz nebenbei ausreichend mitgeliefert wird. Bei normalen oder hohen Futtermengen ist dein Hund damit in aller Regel gut versorgt – mit einem Komplettsupplement sowieso und beim Kochbarf über Elements. Auch Nüsse und Kohlenhydrate wie Hafer oder Hirse bringen ordentlich Magnesium mit.
Warum wir dann überhaupt einen Magnesiumkomplex anbieten? Weil uns unsere Ernährungsberaterinnen aus der Community danach gefragt haben und es Situationen gibt, in denen Magnesium sinnvoll ergänzt werden kann.
Wann brauchst du unseren Magnesiumkomplex?
- Wenn dein Hund sehr wenig Futter bekommt, z. B. in einer Abnehmphase
- Wenn dein Hund sehr sportlich geführt wird und einen erhöhten Bedarf hat
- Wenn dein Hund nervlich gerade besonders gefordert ist
- Wenn deine Ernährungsberatung berechnet hat, dass Magnesium in der Ration fehlt
- Wenn dein Hund bestimmte Erkrankungen hat oder Medikamente nehmen muss, die z. B. entwässern. Achte in diesen Fällen unbedingt auf unsere Fütterungshinweise.
Warum gleich zwei Magnesiumformen?
Wir hätten es uns leicht machen und einfach eine Magnesiumform abfüllen können. Haben wir aber bewusst nicht, denn jede Form bringt ihren eigenen Bindungspartner und damit ihre eigenen Stärken mit. Und bei Magnesium kommt es nicht nur darauf an, wie viel drin ist, sondern vor allem darauf, wie viel davon wirklich im Körper ankommt (Bioverfügbarkeit). Platt gesagt: Der Darm hat mehrere Türen, durch die Magnesium in den Körper gelangt. Durch welche Tür es geht, hängt davon ab, woran das Magnesium gebunden ist – und unser Magnesiumkomplex klopft gleich an zwei Türen an:
- Magnesiumbisglycinat: Hier ist das Magnesium an die Aminosäure Glycin gebunden. Weil Aminosäuren Eiweißbausteine sind, kann ein Teil davon zusätzlich die Tür nehmen, durch die der Körper sonst kleine Eiweißbausteine aufnimmt. Als sogenanntes Aminosäurechelat ist es gut bioverfügbar und besonders sanft zum Darm, deshalb bildet es die Basis unserer Mischung. Glycin selbst ist im Körper übrigens unter anderem als Botenstoff im Nervensystem unterwegs.
- Magnesiummalat: Hier ist das Magnesium an Apfelsäure gebunden. Im Darm löst es sich davon und geht durch die klassische Mineralstoff-Tür. Es wird ebenfalls sehr gut aufgenommen. Apfelsäure ist außerdem ein natürlicher Baustein im Energiestoffwechsel der Zellen, zum Beispiel in den Muskeln.
Was das für deinen Hund bedeutet
- Das Magnesium kommt nicht auf einen Schlag an – die Aufnahme verteilt sich auf mehrere Wege
- Zwei Bindungspartner mit unterschiedlichen Aufgaben statt nur einem
- Beide Formen sind organisch gebunden, deutlich besser verfügbar und schlagen weniger auf den Darm als einfaches Magnesiumoxid
- Unser Bisglycinat ist ungepuffert: Im Gegensatz zu vielen anderen Magnesiumbisglycinaten ist bei uns kein Magnesiumoxid zugemischt, das zwar den Gehalt erhöht, aber schlechter aufgenommen wird und schlechter verträglich ist.
Kurz gesagt: Du brauchst diesen Magnesiumkomplex nicht einfach „auf Verdacht“. Du brauchst ihn dann, wenn eure Futtermenge sehr niedrig ist, dein Hund viel leistet, eure Ernährungsberatung eine Lücke in der Ration entdeckt hat oder dein Hund krankheitsbedingt mehr Magnesium braucht. Mehr dazu findest du in unserem Blogartikel zu Magnesium










Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.